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Beschreibung

Wie begegne ich Vielfalt und Diskriminierung im pädagogischen Alltag?

Eine kritische (Selbst-) Reflexion individueller und gesellschaftlicher Machtverhältnisse

Die 2-tägige Fortbildung eröffnet einen Einblick in die Arbeitsweise eines der innovativsten und reichhaltigsten Ansätze antidiskriminierender Bildungsarbeit. Das englische Wort "Anti-Bias" bedeutet in etwa: "ein aktives Eintreten gegen individuelle Voreingenommenheit, gesellschaftliche Schieflagen und Machtungleichgewichte".
Beim Anti-Bias-Ansatz, der in den USA und in Südafrika entwickelt wurde, wird durch Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen von Vielfalt, Differenz, Vorurteilen und Ausgrenzung emotional begreifbar gemacht, wie Diskriminierung funktioniert, wobei sowohl individuelle als auch gesellschaftliche Zusammenhänge thematisiert werden.

Zielsetzung

Ziel ist die Entwicklung machtsensibler, vorurteils- und diversitätsbewusster Haltungen und Ansätze, die für den Umgang mit Herausforderungen gut geeignet sind. Im Rahmen des Anti-Bias-Ansatzes wurden dazu vielfältige kreative und erfahrungsorientierte Methoden entwickelt.
Die zweitägige Fachtagung zielt darauf, für das Themenfeld Diskriminierung zu sensibilisieren, Mechanismen und Funktionsweisen zu verstehen und die eigenen Perspektiven, Handlungsweisen und Positionierungen in ihrer Verstrickung mit gesellschaftlich vorherrschenden Selbstverständlichkeiten kritisch zu reflektieren und gemeinsam mit den Teillnehmenden Fragen zu klären, wie die besprochenen Themen Eingang in die jeweilige Arbeitspraxis finden können.

Zielgruppe

Ein Angebot für pädagogische Mitarbeiter/-innen, Lehrkräfte und Trainer/-innen.

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