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Beschreibung

Ausgangspunkt

Zwangseinweisungen in die Psychiatrie gehören zum Alltag der fachärztlichen und gerichtlichen Praxis. Gerüchte und Vorurteile gegenüber Zwangseinweisungen, nach denen die Eingewiesenen faktisch entmündigt und gar auf Jahre in geschlossenen Kliniken bleiben müssen, ängstigen mehr als diese helfen

  • Wer einmal eingewiesen ist, wird weggeschlossen und mit Medikamenten ruhiggestellt.
  • Ältere, womöglich demente Menschen werden von Pflegeheimen an Wochenenden, an denen wenig Personal vorhanden ist, zwangsweise in die Psychiatrie abgeschoben.
  • Jugendliche, die permanent auffällig, gewalttätig oder straffällig sind, kommen in die Psychiatrie, damit sie weg von der Straße sind.

So oder ähnlich lauten gängige Gerüchte und Vorurteile zum Thema Zwangseinweisung.

Die Veranstaltung

In einer als »open space« gedachten Veranstaltung soll das Thema unter verschiedenen Aspekten behandelt werden, um über dieses Thema aufzuklären und womöglich konkrete Aspekte für die Bremerhavener praxis zu beleuchten.
Vier Schwerpunktthemen sollen diskutiert werden:

  • PsychKG
  • Betreuung
  • Forensik
  • Jugendliche
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