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Beschreibung

Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden (Berthold Auerbach)

Yes We Can 2010 Musik fördert die emotionale Intelligenz und berührt das Gefühl der Menschen. Worte alleine führen oft zu Missverständnissen und wir sind in einer Zeit, in der vor allem Kinder und Jugendliche das Fühlen und das Mitfühlen neu entdecken.
Die SchülerInnen des 2-HH-KLA-UNESCO-Kurses haben sich ab August 2010 mit diesem Ansatz in Kooperation mit dem Schülergospelchor der SoulKeepers (UNICEF Botschafter 2009 für Kinderrechte) als Kerngruppe auf den Weg gemacht, sowohl die 30 Human Rights als auch die 10 Thesen zum friedvollen Umgang miteinander an den Kaufmännischen Lehranstalten Bremerhaven - mitarbeitende UNESCO-Projektschule - zum Gegenstand von selbstgeschriebenen Songs, Raps ud Satements zu machen. Dabei wurden zwei Klavierstücke von einem UNESCO Schüler selbst komponiert.
Dazu wurden die bis heute lediglich 30 deklarierten Menschenrechte zunächst im Weltmaßstab auf starke Menschenrechtsverletzungen untersucht. Ein entsprechender Blogspot wurde aufgebaut, auf dem Verstöße gegen die Menschenrechte selber sowie Musik-Video-Clips mit entsprechenden Inhalten permanent multipliziert und aktualisiert wurden. Sieben weitere Klassen der KLA haben sich in diesem Zeitraum bis dato ebenfalls im Politikunterricht mit den Menschenrechten beschäftigt.

Schwerpunkte

Relativ schnell kristallisierten sich in diesem Prozess die Schwerpunktthemen heraus: Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als KindersoldatInnen, Unfairer Handel, Beschneidung von Frauen, Vorurteile und Stereotypen gegen den Islam, der Wunsch nach einem verbindenden Friedenslied. Außerdem arbeiteten die Kinder und Jugendlichen der SoulKeepers, aus verschiedenen Bremerhavener Schulen kommend, verstärkt an eigenen Songs zum Thema Werte und dem Aufbau von Selbstwertgefühl.
Um Mut zum Engagement zu inspirieren, haben sich drei der KLA-UNESCO-SchülerInnen mit Vorbildern wie dem Erzbischoff von Kapstadt Desmond Tutu, Mutter Theresa und dem Dalai Lama beschäftigt. Diese wurden im Verlauf der Aufführung un der Gesamtpräsentation immer wieder erwähnt.

Lokale und Globale Zusammenarbeit

Seit dem Ende der Apartheid unterhalten die Kaufmännischen Lehranstalten nachhaltige Beziehungen zur Musikszene in Kapsatdt/Südafrika sowie jungen Menschenrechtlern. Seit Jahren findet imRahmen von »Mut gegen Gewalt« ein Austausch von Kommunikationsmodellen gegen Mobbing und Bullying auf der Grundlage "Let's work worldwide on PEACE together" statt.
Durch schnelle Internetkommunikation und den extra für dieses Friedensprojekt zur Gewaltprävention eingerichteten Blogspot konnten Vorgehensweisen zügig mit den beiden Menschenrechtlern und Deejays der "Faculty of HipHop CapeTown" abgestimmt werden. DJ Azuhl aka Ricardo Nunes und DJ Eazy aka Tyrone Martin Da Silva haben in Kapstadt nicht nur eine Vorbildfunktion und viel Streetcredibility, sondern sind ebenfalls beeindruckende Deejays mit einem großen musikalishen Können. Jährlich ergibt sich für dei an und um die KLA in Cape Town ebenfalls an den Schulen der Townships musikalisch aktiven EachOneTeachOneCrew eine Zusammenarbeit auf einer Wellenlinie.
Unter der Philosophie "Giving Health Education Through Teaching One Principles Improving Mental Positions" oder auch dem Akronym "G.H.E.T.T.O. P.I.M.P." wurde in Kapstadt parallel an Schulen zur Friedenserziehung gearbeitet und es entstand ein Film, der sowohl zum Event des Projektes am 11.11.2010 im Ella-Kappenberg-Saal des Friedrich-Schiller-Hauses gezeigt wurde, als auch in den 12 Workshops im Zuge der Begegnungen mit allen Klassen und Lerngruppen der KLA und der Werkstattschule Tonnendachhalle. Der Film zeigt die krasse Gewalt an den Township-Schulen um Cape Town, in denen es im Verlauf des Jahres 2010 zu rund 100 statistisch erfassten Messerstechereien mit zum Teil tödlichem Ausgang gekommen ist. Er zeigt ebenfalls die schweren Lebensbedingungen und den emotionalen und ökonomischen Druck, unter dem die Kids dort aufwachsen.
Diese Zusammenarbeit mit den Kapstädter Deejays auch im steten Zusammenspiel mit EachOneTeachOne-Deejay Phax Mulder aka Christian Künning machte ein ganz besonderes Highlight dieses Projektes aus. Kontinentübergreifende Aktioen erreichen die beteiligten SchülerInnen, die geneigte Öffentlichkeit und auch die Presse in einem ganz besonderen Maße und erhalten viel mehr Aufmerksamkeit.

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Fotos
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Presse

Musik verbindet die Kulturen
Musik verbindet die Kulturen
(Weser-Kurier vom 18.11.2010)

Ein gelungenes Beispiel zeigen
Ein gelungenes Beispiel zeigen

Break-Dancer begeistern im Kleinen Haus
Break-Dancer begeistern im Kleinen Haus
(Nordsee-Zeitung vom XX.XX.2010)

Mit Musik »Yes We Can« gesagt
Mit Musik »Yes We Can« gesagt
(Nordsee-Zeitung vom XX.XX.2010)

Mit Rap und Chorgesang für Menschenrechte
Mit Rap und Chorgesang für Menschenrechte
(Nordsee-Zeitung vom XX.XX.2010)

Musiktheater mit Deejays aus Kapstadt
Musiktheater mit Deejays aus Kapstadt
(Sonntags-Journal vom XX.XX.2010)
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