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Beschreibung

Die Ausstellung

Wir in Bremerhaven - für Respekt, Toleranz und Demokratie Die Ausstellung wurde in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung, Außenstelle Bremerhaven und dem Bremerhavener Sinti-Verein e.V. zwischen dem 07.05 und 20.05.2010 in der VHS Bremerhaven gezeigt.
Neben der Eröffnungsveranstaltung wurden drei offene Veranstaltungen angeboten (Elses Geschichte - ein Mädchen überlebt Auschwitz, Antiziganismus von gestern bis heute, NS Verfolgung der Sinti und Roma aus Bremen und Bremerhaven). Die Veranstaltungen wurde generationsübergreifend besucht.
Weiterhin fanden 7 Workshops mit jeweils 6 bis 8 Unterrichtseinheiten für Jugendliche und junge Erwachsene aus den Bereichen Schule, Beschäftigungsträger und Polizeianwärter statt. Insgesamt haben 820 Besucher/innen bzw. Projektteilnehmer/innen an der Ausstellung und den Veranstaltungen teilgenommen.

Ziele und Schwerpunkte

Ziel war die Entwicklung des Verständnisses des Wesens und der Funktion von Vorurteilen und dessen möglicher Folge Fremdenfeindlichkeit. Der thematische Schwerpunkt bildete die Auseinandersetzung um den Umgang mit Sinti und Roma in Deutschland und Europa.
Die Projektarbeit sollte die Beteiligten in die Lage versetzen, politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Ereignisse (hier: Verquickung von Stigmatisierungen über Diskriminierung zu Verfolgung vor 1938), Strukturen und Prozesse der Vergangenheit (hier: Formen der gesellschaftlichen Ausgrenzung, Deportationen als Ausdruck staatlichen Handelns) in ihrem historischen Kontext und in ihrer Bedeutung für die Gegenwart (hier: Entnazifizierung, Wiedergutmachung, bundesdeutscher Erinnerungsdiskurs, heutige Lebenssituation von Roma (Abschiebungen) kennenzulernen. Neben der Orientierung von kontroversen Deutungsmustern sollte den Teilnehmer/innen der Blick geschärft werden, dass historische Entscheidungen und aktuelle Veränderungen politischen und gesellschaftlichen Handelns multikausal und multiperspektivisch zusammenhängen.

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