Inhalt ausblenden
Beschreibung

Den Schülerinnen und Schülern der Werkstattschule, die die Sekundarstufe I ohne Schulabschluss verlassen haben, die zum Teil SchulvermeiderInnen waren, schon straffällig wurden oder durch ihr Verhalten stark auffielen und dadurch von der Schule verwiesen wurden, wird in berufvorbereitenden Maßnahmen der Werkstattschule die Möglichkeit gegeben, den Schulabschluss und eine berufliche Vorbereitung zu erlangen.
Im Rahmen ihrer Aufgaben arbeitet die Werkstattschule an Projekten in Bremerhaven wie:

  • Bau des Waldkindergartens
  • Neubau des Traktes der Gaußschule III
  • Betreuung der Fahrrad-AG der Deichschule

Die Jugendlichen arbeiten in einer Öffentlichkeit, in der sie mit jüngeren SchülerInnen und Kindern zusammen treffen. Für die SchülerInnen, die z.B. in der Fahrrad-AG betreuen werden, sind sie Vorbilder, sollten sich vorbildlich verhalten. Für SchülerInnen der Gaußschule III sind sie die 'Großen', die arbeiten.
Diese Jugendlichen haben durch das Training die Möglichkeit, durch die Arbeit im Stadtteil Lehe zu Vorbildern, vielleicht zu MultiplikatorInnen zu werden.

AusbilderInnen, LehrerInnen und SozialpädagogInnen sollen vorab geschult werden, um u.a. Deeskalationsstrategien zu entwickeln, die sie in der Arbeit mit den SchülerInnen anwenden können.

Zielgruppe

  • SchülerInnen, die die Sekundarstufe I, z.B. die Hauptschule, ohne Schulabschluss verlassen haben, die z.T. SchulvermeiderInnen waren, schon straffällig wurden oder durch ihr Verhalten stark auffielen und dadurch der Schule verwiesen wurden.
  • AusbilderInnen, LehrerInnen und SozialpädagogInnen, die mit den o.g. SchülerInnen arbeiten.

Zielsetzung

Verzicht auf Gewalt als Mittel zur Durchsetzung von Zielen und zur Konfliktbewältigung, Entwicklung gesellschaftlich angemessener Formen von Aggressivität und Erarbeitung eines 'sozialverträglichen' Handlungsrepertoires für Jugendliche, die im Rahmen der Projektarbeit z.B. in Schulen und Kindertagesstätten arbeiten.

nach oben
nach oben