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Beschreibung

Polizeipuppenbühne Im Rahmen der zahlreichen Auftritte der Puppenbühne vor Kindern und Jugendlichen waren natürlich auch immer wieder Erwachsene anwesend. Viele von ihnen äußerten anschließend den Wunsch, auch gerne einmal ein Thema für ein „älteres“ Publikum angeboten zu bekommen.
So entstand die Idee, ein Stück aufzulegen, das im Rahmen des bestehenden EU-Projektes in Geestendorf für mehr Zivilcourage und verbessertes Anzeigeverhalten beim Bürger werben soll. Es soll ein Versuch sein, bisherige Methoden zur Förderung von Zivilcourage, wie z.B. Straßentheater, Anzeigen in den Medien, Seminare im Rahmen der Erwachsenenbildung oder dem Auflegen von Flyern, zu ergänzen.

Hand auf´s Herz, wer von uns hat nicht schon mal eine Situation erlebt, in der man hätte irgendwie helfen können, es dann aber doch „besser“ gelassen hat. Wir alle können sicher viele Gründe aufzählen, warum man sich nicht „eingemischt“ hat. Einigen ist vielleicht bereits eine Situation widerfahren, in der er/sie Hilfe benötigt hätte. Uns allen für solche Situationen sinnvolle und vor allen Dingen ungefährliche Konzepte anzubieten, dieses aber auch noch so interessant zu gestalten, dass man sich gern mit diesem Thema auseinandersetzt, galt es im neuen Stück zu verwirklichen. Auf Bestehendes konnte man allerdings nicht zurückgreifen, denn solch ein Projekt ist bislang in Deutschland von keiner Polizeipuppenbühne versucht worden.

So entstand in Kooperation mit dem Polizeifortbildungsinstitut Neuss und mühsamer Detailarbeit des Ensembles das Stück „Der 1. Schritt“. Der Inhalt des Drehbuches ist banal, auf viele Lebenssituationen und Orte übertragbar und daher schnell erzählt. Zwei erheblich angetrunkene Rowdies sind auf Krawall gebürstet und treffen abends auf einen Mitbürger, der an einer Haltestelle auf den Bus wartet. Es kommt zur Konfrontation. Warum diese Situation, die natürlich überall passieren kann, eskaliert und schmerzhaft für das Opfer ausgehen und welche Strategien jeder von uns anwenden kann, damit man unbeschadet bleibt, wird im Laufe der Aufführung in Interaktion mit dem Publikum entwickelt. Dabei hilft ein Polizeibeamter, der die Zuschauer als Moderator durch das Programm begleitet.

Bislang konnte die Polizeipuppenbühne dieses Konzept einige Male ausprobieren. Allen Auftritten war gemeinsam, dass es in lockerer Atmosphäre zu angeregten Diskussionen kam und am Ende jeder Gast mit einer individuellen Strategie nach Hause gehen konnte. Mit dieser einmaligen Methode hoffen wir, ein wenig zur Verbesserung der Zivilcourage beitragen zu können.

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Fotos
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Presse

Bilanz im Feldzug gegen die Furcht
Bilanz im Feldzug gegen die Furcht
(Nordsee-Zeitung vom 19.12.2003)

Polizeipuppenbühne spielt gegen Gewalt
Polizeipuppenbühne spielt gegen Gewalt
(Nordsee-Zeitung vom 27.02.2004)

Eine Anleitung zur Zivilcourage
Eine Anleitung zur Zivilcourage
(Nordsee-Zeitung vom 13.03.2004)

Polizeimesse im Rathaus
Polizeimesse im Rathaus
(BILD-Zeitung vom 08.05.2004)

Spende für Puppenbühne
Spende für Puppenbühne
(Sonntags-Journal vom 28.11.2004)

Die Polizei kommt mit »Tritratrullala«
Die Polizei kommt mit »Tritratrullala«
(Nordsee-Zeitung vom 01.12.2004)
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