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Beschreibung

Die Mediation, also die unparteiische Vermittlung zwischen zwei Parteien, ist ein Konfliktlösungsverfahren, das in den 60er und 70er Jahren in den USA entwickelt wurde.
Im Rahmen einer Qualifizierung im April 2002 wurde das Ziel verfolgt, interessierten Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils, die auf verschiedenen Ebenen mit Menschen und somit auch mit Konflikten zu tun haben, ein „Handwerkszeug“ zu vermitteln, das sie befähigt, in einem Konfliktfall schlichtend einzugreifen. Weiterhin war es ein Ziel, dass die TeilnehmerInnen nach Abschluss der Fortbildung als MultiplikatorInnen tätig werden können.

Die Fortbildung beinhaltete die theoretische Auseinandersetzung mit den Begriffen: Konflikte, Konfliktanalyse, Konfliktstrategien etc. und vor allem die praktischen Übungen, Konflikte zu erkennen und mit Hilfe verschiedener Methoden zu analysieren. Die meiste Zeit der Fortbildung nahm die Rolle der MediatorIn ein.
In praktischen Übungen wurde die Rolle der MediatorIn erprobt. Die MeditatorInnen achteten insbesondere auf die Neutralität und waren den Betroffenen gegenüber unvoreingenommen. Sie hörten den Beteiligten aktiv zu, nahmen Abstand von eigenen Werten, Interpretationen und Hypothesen. Dabei war es auch sehr wichtig die Grundlagen einer Gesprächsführung kennenzulernen.

Die Fortbildung umfasste dabei eine Wochenende und sechs Vertiefungsveranstaltungen. In dieser Zeit wurden Grundkenntnisse der Mediation vermittelt. Die Mediation erfordert darüber hinaus sehr viel an praktischen Erfahrungen.

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